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8 + 10 Tipps für gute und funktionale Newsletter

Kontaktieren Sie uns Jul 26, 2016
8 + 10 Tipps für gute und funktionale Newsletter Auch das Erstellen eines Newsletter ist ein kreativer Prozess, der nicht ständig durch Korrigieren oder die Bearbeitung von Details unterbrochen werden sollte.

Den meisten Unternehmen ist heute bekannt, dass sie durch E-Mail Marketing den höchsten ROI erreichen können. Außerdem ist es ein effektiver Weg, Kunden und andere Zielgruppen mit personalisierten Inhalten zu erreichen. Trotzdem gibt es immer noch Hürden und Herausforderungen, die die Marketing- und Kommunikationsteams davon abhalten, E-Mail Marketing voll für ihre Aktionen zu nutzen. 

Vom Sammeln und Erhalten einer hochwertigen Mailingliste, über die Funktionalität des Newsletter, bis zum Senden: Auf dem Weg zur erfolgreichen E-Mail Kommunikation finden sich einige Faktoren, die schon in den frühen Phasen des E-Mail Marketing Probleme hervorrufen können. 

Bild: Martelas simplistisches Newsletter-Design überzeugt in vielen Ländern.

Einige wichtige Grundlagen für Newsletter:

  1. Einfach und simplistisch ist schön. Zu viele Spalten oder komplizierte Strukturen sollten vermieden werden. Unternehmen sollten das Hauptziel ihrer E-Mail Kommunikation nicht aus den Augen verlieren: Den Leser zum Klick auf den Call-to-Action zu verleiten. Deswegen sollte für die Newsletter ein logischer Aufbau realisiert werden, der die Leser zu den Links führt. Das wichtigste zuerst – ist zudem eine Regel, der gefolgt werden sollte.
  2. Das Text – Bild-Verhältnis beachten. Eine Nachricht, die nur aus Bildern besteht, wird schnell als Spam oder Junk Mail registriert. Durch die passende Anzahl von hochwertigen und optimierten Bildern erreicht die Nachricht hohe Aufmerksamkeit bei den Empfängern und wird zudem in ihrer Lesbarkeit unterstützt. Auch Videos können mit Hilfe von modernen Tools in den Newslettern realisiert werden. Kurze Videos unterstützen die verschiedenen Ziele, erhöhen die Visibilität und stärken das Brand. Die Bilder und Videos erreichen aber nur ihre volle Wirkung, wenn sie den Lesern sofort beim Öffnen der Nachricht angezeigt werden.
  3. Auch die Bilder verlinken. Studien zeigen, dass die Empfänger von Newslettern oft eher auf die Bilder klicken, als auf einen Text. Das sollte beim Entwurf des Newsletters nicht vergessen werden: Das Verlinken der wichtigsten Landing Pages, Artikel oder anderer weiterer Informationen in den Bildern kann sich essentiell auf den Erfolg der E-Mail Marketing Kampagne auswirken.
  4. Keine zu langen Nachrichten. Es hat sich als vorteilhaft bewiesen, sich im Newsletter auf ein Thema zu konzentrieren. Unternehmen sollten sich also für die wichtigsten Punkte entscheiden und nur diese in der Nachricht behandeln. Weitere Themen können dann in einer späteren E-Mail besprochen werden. Außerdem sollten die Texte und Abschnitte kurz gehalten werden. Die Leser sollten im Newsletter nur an das Thema herangeführt und motiviert werden, für weitere Informationen auf den Link zur Landing Page zu klicken. Das sollte besonders wegen der mobilen Geräte beachtet werden, denn auf den kleineren Screens können die Abschnitte schnell abschreckend wirken.
  5. Passende Landing Pages realisieren. Beim Klick auf einen Link im Newsletter sollten die Leser nicht nur auf die Homepage, sondern auf eine spezielle Landing Page geführt werden, die sowohl dem Design als auch den Inhalten des Newsletter entspricht. Durch die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer können Unternehmen nicht erwarten, dass sie die gewünschten Inhalte auf der Website selbst suchen. Die Leser sollten logisch vom Newsletter über einen Link zu Inhalten weitergeleitet werden, die den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Wichtig ist, die Nutzer auch dort nicht allein zu lassen: Unternehmen können weitere Inhalte, Kontaktmöglichkeiten oder Videos anbieten.
  6. Responsive Newsletter werden Standard. Immer mehr Nutzer verwenden mobile Geräte, um ihre E-Mails zu lesen. Durch die immer wachsende Vielfalt an mobilen Geräten wird es immer schwieriger, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, da die Situation auf dem Markt innerhalb eines halben Jahres komplett anders aussehen kann. Deswegen hat sich der Trend zur Responsivität durchgesetzt. Responsive Newsletter passen sich automatisch dem Endgerät an, mit dem sie geöffnet werden. Mit dieser Technologie können Unternehmen auch agil auf neue Trends wie Smartwatches reagieren.
  7. Effektivität durch Analysen. Den Berichten und Analysen sollten Unternehmen heute nach jeder Sendung besondere Aufmerksamkeit schenken. Durch die Zahlen können sie zum Beispiel erkennen, für welche Inhalte sich die Leser besonders interessiert haben, ob es zu Problemen bei der Lieferung kam oder mit welchen Geräten die Nachrichten zu welcher Zeit geöffnet wurden. Anhand der Berichte kann die Kommunikation dann entsprechend der erkannten Bedürfnisse weiterentwickelt werden. Das Überprüfen der Ergebnisse sollte regelmäßig durchgeführt werden, da sich die Wünsche der Empfänger heute schnell verändern können. 
  8. Gesetzgebung beachten. Jedes Land verfolgt eigene Gesetze bei der Sendung von E-Mail Marketing. In Deutschland zum Beispiel ist das Double-Opt-In-Verfahren vorgeschrieben und die Ungültigkeit von Safe Harbor sollte beachtet werden. Unternehmen sollten sich unbedingt mit den Regelungen des Landes bekannt machen, in dem sie Newsletter versenden wollen. Zudem sollten sie versuchen, die neuesten Entwicklungen zu beobachten. Ein kompetenter Partner steht Unternehmen dabei beratend zur Seite.

Bild: Happy Hour Restaurants und Lapland Hotels nutzen Bilder und Videos, um den Text zu unterstützen.

Wie sieht eine gute Betreffzeile für Newsletter aus?

Es ist nicht immer einfach, sich eine gute Betreffzeile für seine Nachrichten auszudenken – Besonders da die Betreffzeile einen so großen Einfluss auf den Erfolg der E-Mail Kampagne hat. Wenn die Betreffzeile die Empfänger nicht zum Lesen motiviert oder einfach uninteressant ist, wird der Newsletter nicht geöffnet und die hochwertigen Inhalte werden verschwendet. 

  1. Die Sprache der Leser verwenden. Eine witzige, ironische oder eigenartige Betreffzeile kann das genaue Gegenteil der gewünschten Reaktion bei den Lesern hervorrufen. Mit Humor können die Inhalte aufgelockert werden, aber gerade durch die Kürze der Betreffzeile können es die Leser auch falsch verstehen. Genauso sollten Jargon und komplizierte Fachbegriffe vermieden werden. Die Unternehmen sollten sich mit ihrer Zielgruppe auseinandersetzen: Wie schreiben sie E-Mails oder in Social Media? Wie erwarten sie von Unternehmen angesprochen zu werden? Jede Nachricht sollte sich um die Bedürfnisse der Leser drehen.
  2. Testen der verschiedenen Optionen. Nachdem sichergestellt wurde, dass die Betreffzeilen technisch durchgeführt werden können, ist es am einfachsten, die Kollegen um Rat zu bitten. A/B-Testing ist eine effektive Methode, um die Wirkung der Betreffzeile zu prüfen. Durch die Ergebnisse kann die erfolgreichste Variante gewählt werden. Beim A/B-Testing werden automatische Testgruppen aus den Empfängern des Newsletters festgelegt, an die die verschiedenen Versionen der Betreffzeile gesendet werden. Nach dem Test wird die erfolgreichste Möglichkeit automatisch an den Rest der Empfänger gesendet.
  3. Dem Gedankenfluss folgen. Zunächst sollten der gesamte Text und die Betreffzeile geschrieben werden. Wenn sie ihre Gedanken frei laufen lassen, können Mitarbeiter mit frischen und interessanten Ideen überraschen. Erst nach dem Schreiben sollte der Text gelesen und bearbeitet werden. Auch das Erstellen eines Newsletter ist ein kreativer Prozess, der nicht ständig durch Korrigieren oder die Bearbeitung von Details unterbrochen werden sollte.
  4. Die Betreffzeile sollte dem Inhalt entsprechen. Die erste Herausforderung für einen Newsletter ist, den Leser zum Öffnen der Nachricht zu überzeugen. Das hängt vor allem von der Betreffzeile ab. Trotzdem sollten Unternehmen vermeiden, zu motivierende oder provokative Betreffzeilen zu wählen. Denn im schlimmsten Fall landen sie so im Spam-Ordner. Stattdessen sollten sie professionell und auf den Punkt das beschreiben, was die Nachricht tatsächlich enthält. 
  5. Die ersten Wörter der Betreffzeile sind besonders wichtig. Es kommt auf das E-Mail Programm an, wie viele Wörter in der Betreffzeile angezeigt werden und ob die Nutzer auch einen Pre-Header angezeigt bekommen, bevor sie die Nachricht öffnen. Deswegen ist es wichtig, auf die ersten Wörter besonders zu achten und sie besonders motivierend zu wählen.

Was muss beim Senden beachtet werden?

Ein funktionales Tool und ein zuverlässiger Partner sind wichtige Elemente für die erfolgreiche Zustellung von E-Mail Marketing Kampagnen. Der Partner gibt seinen Kunden Hinweise, wie eine hochwertige Mailingliste erstellt werden kann, und stellt auch die Zuverlässigkeit und Qualität der Server sicher. So kann er den Kunden helfen, einen sicheren Versand der Nachrichten zu erreichen. Die Verantwortung liegt jedoch nicht allein beim Anbieter. Unternehmen können durch einige Aktionen die planmäßige Zustellung der Newsletter unterstützen.

  1. Targeting. Für viel zu viele Unternehmen geht Quantität noch vor Qualität im E-Mail Marketing. Das kommt durch den Irrglauben, dass jemand auf die E-Mail reagieren wird, wenn nur genügend Nachrichten gesendet werden. Dieses Verhalten kann aber nicht nur dem Image des Unternehmen schaden, es hat auch einen starken negativen Einfluss auf die zukünftigen E-Mail Marketing Aktionen des Unternehmens. Die E-Mails vom Unternehmen werden dann immer besonders stark überprüft und können sogar automatisch als Spam abgewiesen werden, nach dem Motto: Einmal ein Spammer, immer ein Spammer. Durch das Targeting von passenden Inhalten an kleinere Zielgruppen, die sich für die Nachrichten interessieren, können nicht nur Geld und Ressourcen gespart werden, die Ergebnisse fallen auch besser aus und Spam-Probleme werden unwahrscheinlich.
  2. Verschiedene Kanäle zum Sammeln der Abonnenten des Newsletters nutzen. Nutzer, die von allein den Newsletter bestellen, sind die loyalsten Leser. Deswegen ist es eine gute Idee, Empfänger aktiv auf den verschiedenen Kanälen zu sammeln. Heute können Double-Opt-In-Formulare über die meisten Kanäle realisiert werden. Die Formulare selbst sollten klar und einfach zu nutzen sein.

Bild: Liana Technologies sammelt Kontakte aktiv auf Messen und Events. Auf einer responsiven Landing Page wurden in vielen Märkten Wettbewerbe durchgeführt. (Auch hier müssen die landesspezifischen regelungen beachtet werden.)

      1. Keine gekauften oder gemieteten Listen. Der Versand von E-Mail Marketing ist in Deutschland nur nach ausdrücklicher Einwilligung des Empfängers erlaubt. Deswegen müssen Unternehmen bei der Nutzung von gekauften oder gemieteten Registern sehr vorsichtig sein. 
      2. Mailingliste aktuell halten. Das E-Mail Marketing Tool sollte die bestmöglichen Funktionen enthalten, um das Register aktuell zu halten. Bei der Wahl eines Anbieters, sollten Unternehmen fragen, wie das System diesen Anforderungen gerecht wird. Im ersten Moment scheint es keinen Sinn zu machen, Abonnenten von der mühsam gesammelten Liste zu streichen. Es hat sich jedoch als wirksamer bewiesen, inaktive Empfänger zu löschen und sich stattdessen auf aktive Abonnenten zu konzentrieren, ihnen individuelle Inhalte zu bieten und neue Leser zu sammeln. Außerdem können dadurch Spam-Probleme wie zum Beispiel Spam Traps vermieden werden.
      3. Monitoring der Effektivität der Newsletter. Sowohl die Inhalte des Newsletter als auch die Betreffzeile sollten immer weiterentwickelt werden. Hochwertige und interessante Inhalte stellen sicher, dass die Newsletter auch in Zukunft zuverlässig bei den Empfängern ankommen.

Mit LianaMailer können effektive und funktionale Newsletter erstellt werden. Die Templates werden in Ihrer Corporate Identity gestaltet und sind responsive. Das Tool ist einfach zu nutzen, damit Sie sich auf Ihre hochwertigen Inhalte konzentrieren können. Außerdem sind A/B-Testing und Analysen integriert, damit Sie die Wirkung Ihrer Kommunikation beobachten können. Unsere Server sind zuverlässig und unterstützen die verlässliche Sendung an Ihre Empfänger. Kontaktieren Sie unser Team, um mehr zu erfahren, oder probieren Sie es mit einer Demo selbst aus.

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