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5 wichtige Dinge, die jeder Marketer selbst für Informationssicherheit tun kann

Kontaktieren Sie uns Mär 25, 2015
5 wichtige Dinge, die jeder Marketer selbst für Informationssicherheit tun kann Informationssicherheit ist nicht immer ganz oben auf der Liste von Unternehmen, aber mit einem guten Plan und Grundsätzen können Sie viel Stress am Arbeitsplatz vermeiden.

Letzten Monat haben wir die Grundlagen der Informationssicherheit von Online-Services behandelt, die jeder Marketer kennen sollte. Wir wollen das Thema an dieser Stelle fortsetzen, indem wir fünf konkrete Dinge auflisten, die jeder Marketer selbst für die Informationssicherheit tun kann. 

1. Der eigene Computer immer aktuell und sicher – überprüfen Sie auch den Browser!

Informationssicherheit geht von Ihnen selbst aus. Achten Sie darauf, dass die Updates auf Ihrem eigenen Computer immer ordnungsgemäß durchgeführt wurden und dass Sie eine aktive Anti-Virus-Software benutzen – besonders wenn Sie Windows benutzen. Mac kommt ohne weitere Anti-Virus-Software zurecht, solang Sie den Computer anderweitig aktuell halten. Beachten Sie, dass auch Ihr Smartphone anfällig sein kann, wenn es nicht aktualisiert wird. 

Als Browser können Sie beispielsweise Chrome wählen. Chrome aktualisiert sich selbst und arbeitet schnell. 

2. Passwort-Verwaltung in Ordnung

Der Marketer benutzt bei der Arbeit viele unterschiedliche Online-Services, von denen alle normalerweise einen Benutzernamen und ein Passwort erfordern. Eine gute Grundregel ist: Benutzen Sie in jedem Online-Service ein anderes Passwort und ändern Sie auch die gewählten Passwörter von Zeit zu Zeit. So bekommen Sie wegen einer Sicherheitslücke in einem Online-Service keine Schwierigkeiten in den anderen, die Sie nutzen. 

Wenn Sie sich aber an alle Passwörter erinnern sollen, wird es kompliziert. Deswegen können Sie Tools benutzen, die für das Erinnern von Passwörtern entwickelt wurden, wie zum Beispiel 1Password oder LastPass

Nutzen Sie niemals zu einfache Passwörter oder die gleichen Passwörter in verschiedenen Services!

3. Informationssicherheit der Organisation – Andere

Auch ein gutes Passwort hilft Ihnen nicht, wenn es in die Hände der falschen Menschen gerät. Vermeiden Sie die gemeinsame Nutzung von Passwörtern ("Teilen Sie die Kennung mit Anderen") und denken Sie daran, dass die Log-in-Daten von früheren Mitarbeitern und Praktikanten aus den Services entfernt werden müssen. Speichern Sie Passwörter niemals an einem öffentlich zugänglichen Ort in der Firma – wenn es in die falschen Hände gerät, kann die Situation schnell problematisch werden. 

Ein gutes Beispiel für die schlechte Verwaltung kam im Zusammenhang mit dem massiven Hacker-Angriff bei Sony zum Vorschein. Das Marketing-Team von Sony hatte die Passwörter, die Sie in den Social Media verwenden (Facebook, Twitter etc.), in einem öffentlich zugänglichen Word-Dokument gespeichert, das weitergeleitet werden konnte. 

4. Vermeiden Sie das Sammeln der Kreditkarteninformationen

Sie sollten auch vermeiden, dass Informationen gesammelt werden, die Kriminelle interessieren könnten. Wenn der Online-Service des Unternehmens keine Kreditkarteninformationen sammelt und speichert, ist es ein uninteressanteres Ziel für Angriffe. Sollte Online-Zahlung jedoch erforderlich sein, sollten Sie dafür spezialisierte Services und eine getrennte E-Commerce-Plattform verwenden. 

5. Behandeln Sie persönliche Informationen mit Vorsicht

In den meisten Fällen treten Sicherheitsprobleme auf, wenn persönliche Daten in die falschen Hände geraten. Das Bearbeiten von persönlichen Informationen ist von Datenschutz geregelt. Es ist wichtig, sich mit dem Datenschutz vorher vertraut zu machen und die Verarbeitung von persönlichen Daten im Voraus zu planen. Auf keinen Fall dürfen persönliche Daten über Excel-Dateien verteilt werden oder zum Beispiel auf einem Usb-Stick oder im E-Mail-Account (von wo sie später in die falschen Hände geraten können) vergessen werden.

Sie sollten außerdem beachten, dass Daten, die nirgends gespeichert werden, auch nicht in die falschen Hände geraten können. Brauchen Sie zum Beispiel wirklich die Geburtszeit oder die Ausweisnummer einer Person? Könnte vielleicht nicht der Name und die E-Mail-Adresse reichen? Oder nur das Geburtsjahr?

Informationssicherheit ist nicht immer ganz oben auf der Liste von Unternehmen, aber mit einem guten Plan und Grundsätzen können Sie viel Stress am Arbeitsplatz vermeiden. Sicherheitsprobleme schlagen immer dann zu, wenn man sie am wenigsten erwartet. Und oft steuern Marketing und Kommunikation ohne Vorbereitung in die Probleme. Die Vorbereitung lohnt sich also!

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Samuli Tursas

Der Autor des Artikels ist einer der Gründer von Liana Technologies und ist als CEO des Unternehmens von Beginn an (2005) tätig. Samulis Expertise ist im Software Design, er hat bereits 15 Jahre Erfahrung sowohl im Bereich der Kommunikations- und Marketingprogramme als auch der praktischen Umsetzung sammeln können.

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