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32 Do’s im E-Mail Marketing

Kontaktieren Sie uns Mai 25, 2016
32 Do’s im E-Mail Marketing Gutes E-Mail Marketing muss geplant werden. Es darf auch nicht als isolierte Disziplin betrachtet werden, da die Kunden heute auf vielen Kanälen gleichzeitig unterwegs sind.

Für E-Mail Marketing gibt es kein Geheimrezept. Zu viele Faktoren spielen für den Erfolg eine Rolle, die unbedingt beachtet werden müssen. Und viele dieser Faktoren hängen von den Kommunikationsbedürfnissen der Branche, der Zielgruppe oder dem jeweiligen Empfänger ab.

Es gibt jedoch bekannte Grundlagen, die unbedingt beachtet werden sollten, über die es aber anscheinend noch immer Unklarheiten gibt. Deswegen haben wir eine Checkliste zusammengestellt, die beim Erstellen und Senden einer E-Mail Marketing Kampagne beachtet werden sollten.

Anmeldung

Das Gewinnen von neuen Abonnenten ist nicht einfach. Oft reicht ein einfaches “Hier abonnieren” auf der Website nicht aus. Der Newsletter muss genauso beworben werden, wie die Produkte und Services. Beachtet werden sollte deswegen:

  1. Das Anmeldeformular sollte einfach zu finden sein: Das Anmeldeformular darf nicht auf der Website versteckt werden. Durch verschiedene Links zum Beispiel in der Sidebar oder durch ein Pop-Up-Fenster können Nutzer das Formular einfach auf einen Blick oder durch einen Klick finden und sich ohne lange Suche für den Newsletter anmelden.
  2. Die Anmeldung muss so problemlos und leicht wie möglich gestaltet werden: Lange Formulare schrecken die Nutzer ab. Deswegen sollten nur die wichtigsten Informationen im Formular abgefragt werden. Außerdem sollten zu viele Klicks und eine Anmeldung über mehrere Schritte und Seiten vermieden werden.
  3. Double Opt-In zur Anmeldung für die Mailings: Es gehört zum guten Ton und ist gesetzlich Vorgeschrieben, dass Unternehmen die Einwilligung der Empfänger zum Versand von Marketing E-Mails vorher einholen. Dieses Einverständnis muss nachweisbar sein. Durch das Double-Opt-In Verfahren werden rechtssicher Abonnenten gesammelt, die sich wirklich für die Inhalte der Newsletter interessieren.
  4. Unsubscribe Link sichtbar in der E-Mail platzieren: Genauso wichtig wie die problemlose Anmeldung über ein einfach zu findendes Formular auf der Website ist die Möglichkeit, sich von der Mailingliste abzumelden. Der Link zur Abmeldung muss in jeder E-Mail leicht zu finden sein. Das verhindert Frustration bei den Abonnenten und dass E-Mails aus diesem Grund im Spam-Ordner landen.

Mailingliste

E-Mail Marketing ist der erfolgreichste Kanal im digitalen Marketing. Ohne eine hochwertige Mailingliste können E-Mail Marketing Kampagnen jedoch keinen Erfolg haben. Wie können Unternehmen optimale Ergebnisse mit der Mailingliste erreichen:

  1. Die bei der Anmeldung angegebenen Informationen nutzen: Wenn der Abonnent bei der Anmeldung mehr als nur die E-Mail angegeben hat, sollten diese Informationen für die Personalisierung und Segmentierung der Mailingliste genutzt werden.
  2. Neue Abonnenten sollten Zeitnah angesprochen werden: Wenn der Newsletter nur einmal im Quartal gesendet wird, kann es sein, dass der neue Abonnent fast 3 Monate auf die erste E-Mail warten muss. Die Kommunikation sollte aber sofort beginnen. Deswegen sollte zumindest eine automatisierte Willkommensnachricht realisiert werden.
  3. Inaktive Abonnenten löschen: Im E-Mail Marketing gilt Qualität vor Quantität. Ein Abonnent, der nie mit den gesendeten Inhalten interagiert, nützt Unternehmen wenig. Deswegen sollten inaktive Empfänger von der Mailingliste gelöscht werden, wenn sie auch auf Aktivierungskampagnen nicht reagieren.
  4. Die Mailingliste segmentieren: Die besten Ergebnisse können im E-Mail Marketing durch hochwertige und personalisierte Inhalte erreicht werden. E-Mail Kampagnen zeigen keine Wirkung, wenn die gleichen Inhalte an alle Empfänger gesendet werden. Deswegen sollte die Mailingliste segmentiert werden. Die Segmentierung kann zum Beispiel aufgrund der Region, des Geschlechtes oder der Interessen durchgeführt werden.

Bild: Eine Willkommensnachricht eröffnet die Konversation mit den neuen Abonnenten, außerdem zeigt sie ihnen, dass ihre Anmeldung erfolgreich war.

Planung

Gutes E-Mail Marketing muss geplant werden. Es darf auch nicht als isolierte Disziplin betrachtet werden, da die Kunden heute auf vielen Kanälen gleichzeitig unterwegs sind. Um die Kunden erfolgreich von einer zur nächsten Phase zu leiten, müssen die einzelnen Kanäle gekonnt kombiniert werden. Was muss bei der Planung einer erfolgreichen E-Mail Marketing Kampagne beachtet werden:

  1. Einen guten Plan machen und schriftlich festhalten: Ein guter E-Mail Marketing Plan zeigt das Hauptziel und die Ziele, die mit jedem Mailing erreicht werden sollen, welche Zielgruppe angesprochen, auf welche Landing Pages geleitet und welches Thema behandelt wird sowie welche Inhalte dafür in welcher Form verwendet werden. Außerdem sollte der Plan zeigen, wie die Mailings in die Online Marketing Strategie integriert sind.
  2. Die Zielgruppen kennenlernen: Was weiß das Unternehmen bereits vor dem ersten Mailing über die Zielgruppe, welche Inhalte könnte sie interessieren und sie dazu bewegen auf den Call-to-Action zu klicken? Testing hilft. Außerdem lernen Unternehmen ihre Empfänger mit jedem Mailing besser kennen und können die Erkenntnisse dafür nutzen, die Kommunikation zu verbessern.
  3. Die Beziehung zwischen Empfänger und Spam verstehen: Was lässt eine E-Mail in den Augen eines Empfängers als Spam erscheinen? Wichtig ist zu erkennen, welche E-Mails die Abonnenten erhalten wollen und welche Elemente diese E-Mails aufweisen.

Spam

E-Mail Marketing ist kein Spam, wenn die Unternehmen vorher die Erlaubnis der Kunden zum Empfang der Nachrichten einholen. Jedoch können auch die Kampagnen von anständigen Unternehmen durch verschiedene Aktionen von Spamfiltern als Spam erkannt werden. Niemand weiß genau, wie Spamfilter funktionierten, aber ein paar Grundlagen sollten beachtet werden:

  1. Spamfilter verstehen: Welche Aktionen erkennen Spamfilter als Spam und sollten somit unbedingt vermieden werden sollen? Ein professioneller Service kann dabei helfen, die Schwachstellen zu erkennen und in problematischen Situationen unterstützen.
  2. Bilder zur Unterstützung des Textes verwenden: Wenn in Newslettern nur ein großes Bild verwendet wird, verliert die E-Mail nicht nur ihre Wirkung, wenn die Bilder nicht sofort angezeigt werden, es erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, im Spam-Ordner zu landen. Die Bilder sollten zur Unterstützung des Textes verwendet werden, weswegen niemals mehr als die Hälfte des Newsletter aus Bildern bestehen sollte.
  3. Die Regeln des Schreibens einhalten: Die Leser wollen nicht durch die Nutzung der Feststelltaste angeschrien werden. Genauso sollten Ausrufezeichen und Übertreibungen vermieden werden. Besonders in der Betreffzeile kann das zu Spam-Problemen öffnen.
  4. Empfänger unterhalten und informieren: Unternehmen können ihre Ziele nicht erreichen, wenn sie reine Sales E-Mails versenden. Die Empfänger wollen mit hochwertigen Inhalten informiert und unterhalten werden. Durch die Inhalte erreichen die Empfänger bei Interesse eine neue Phase in der Customer Journey und klicken auf den Call-to-Action. Durch “Kaufen Sie jetzt” landet die E-Mail meistens im Spam-Ordner.
  5. Nicht zu viele E-Mails in kurzer Zeit senden: Empfänger können auf zu viele E-Mails genervt reagieren und die E-Mail in den Spamfilter verschieben. Neben dem Formular zur Anmeldung sollten Unternehmen angeben, wie oft die Newsletter versendet werden und sich an diese Angabe halten.

Bild: Thermondo nutzt Bilder in ihren Newslettern zur Unterstützung des Textes und erreicht dadurch maximale Wirkung.

Funktionalität

Alle Nutzer erwarten die gleiche hochwertige Erfahrung, wenn sie Newsletter erhalten. Die Funktionalität in allen Programmen und auf allen Geräten ist deswegen ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer Kampagne. Unternehmen haben nur kurze Zeit, die Nutzer mit ihrer Nachricht zu überzeugen, wie können sie das schaffen:

  1. Mobil-optimierte Newsletter senden: Viele E-Mails werden heute bereits über mobile Geräte gelesen und die Anzahl steigt ständig. Die E-Mail Kampagne kann nur sein Ziel erreichen, wenn alle Nutzer ein optimales Ergebnis erhalten, deswegen sollten die gesendeten E-Mails responsive sein.
  2. Das E-Mail Template funktional gestalten: Das E-Mail Template sollte einfach zu nutzen, für die üblichsten E-Mail Programme und Geräte sowie in der Corporate Identity gestaltet sein. Außerdem sollte das Template nicht zu voll gestaltet werden. Zu viele Elemente verwirren die Nutzer und lenken sie vom eigentlichen Ziel des Newsletter ab.
  3. Zu mobil-optimierter Landing Page mit passenden Inhalten linken: Die Empfänger sollten durch Links im Newsletter auf Inhalte verwiesen werden, die sich auf den Inhalt beziehen. Im besten Fall werden Landing Pages erstellt, die inhaltlich speziell auf die Bedürfnisse der Empfänger zugeschnitten sind. Zudem sollten responsive Newsletter auch auf eine mobil-optimierte Landing Page oder Website verweisen, denn es frustriert mobile Nutzer, wenn sie durch einen Klick auf einer Site landen, die sie nur durch Zoomen und Scrollen lesen können.
  4. Die Funktionalität testen: Um sicherzustellen, dass die E-Mail und die Landing Page in allen Programmen und auf allen Geräten optimal angezeigt werden, sollten umfangreiche Tests des Templates durchgeführt werden. Außerdem sollten die Newsletter immer vor dem Senden durch eine Vorschau getestet werden.

Content

Moderne Tools ermöglichen es, die Aufmerksamkeit der Empfänger mit hochwertigen und attraktiven Inhalten zu erregen. Die Kunden stellen immer neue Herausforderungen an die Inhalte, aber auch einige Grundlagen müssen beachtet werden:

  1. Die E-Mails kurz halten: Die Newsletter sollten nur die wichtigsten Informationen enthalten. Die Nutzer sollten aber die Möglichkeit haben, über eine Landing Page auf zusätzliche Informationen zuzugreifen.
  2. Auf ein Thema konzentrieren: Die Wirkung der E-Mail Marketing Kampagne ist am höchsten, wenn in den Newslettern jeweils ein Thema behandelt wird und die Inhalte zu einem passenden CTA führen.
  3. Call-to-Actions hinzufügen: E-Mail Marketing sollte immer ein Ziel haben. Ein klarer CTA hilft, die Nutzer über die Inhalte zum Ziel zu führen. Dabei kann der Call-to-Action durchaus kreativ gestaltet werden. Die Nutzer müssen zum Klicken auf den Button motiviert werden. Die Buttons können zum Beispiel kurze Fragen oder eine Beschriftung wie “31 + 31 Tipps zum Aufbau einer guten Mailingliste” enthalten.
  4. Mehrere Kontaktmöglichkeiten im Newsletter angeben: Die E-Mail Marketing Kampagnen sollten nicht von einer No-Reply-Adresse gesendet werden. Warum sollte es den Empfängern schwer gemacht werden, das Unternehmen zu kontaktieren? Außerdem sollten Kontaktinformationen im Footer angegeben und ein Link zur Kontakt-Site auf der Website hinzugefügt werden.

Senden

Einmal gesendet kann eine E-Mail nicht korrigiert werden, weswegen es besonders wichtig ist, sie mehrfach zu überprüfen bevor sie gesendet wird. Nur E-Mails ohne Fehler ziehen Leser an, die dann die Inhalte besser kennenlernen und eventuell auf den CTA klicken, um mehr zu erfahren.

  1. Vor dem Senden alles genau überprüfen: Für jedes Mailing sollte sich vor dem Senden Zeit genommen werden, denn so können Tippfehler, fehlende Bilder oder ungültige Links vermieden werden.
  2. Zu lange und unklare Betreffzeilen vermeiden: Die Betreffzeile ist wichtig für den Erfolg der E-Mail Kampagne, sie sollte kreativ, klar, kurz und informativ sein. Eine interessante Überschrift kann die Öffnungsrate erheblich verbessern. Unternehmen sollten aber keine falschen Versprechungen machen, um höhere Öffnungsraten zu erreichen. Denn nur wenn die Inhalte die Empfänger interessieren, können die Ziele der Aktion erreicht werden.
  3. Klare Angaben zum Absender machen: Sowohl das Unternehmen als auch eine funktionierende E-Mail sollten angegeben werden, damit die Nutzer sofort entscheiden können, ob es sich um Spam handelt oder sie sich für die E-Mail interessieren.
  4. Sendungen automatisieren: Nicht jede Sendung muss von Hand vorgenommen werden. Einige alltägliche E-Mails und Newsletter können leicht automatisiert werden, wie zum Beispiel Warenkorberinnerungen oder Willkommensnachrichten.

Bild: In einer Automation können um Feedback gebeten wrden, während sich für den Besuch bedankt wird.

Optimierung

Wie überall im Leben lernt man auch im E-Mail Marketing nie aus. Aktionen, die vor einem halben Jahr große Erfolge mit sich zogen, gelten heute als überholt und langweilig. Deswegen sollten Unternehmen die Möglichkeiten nutzen, die ihnen moderne Technologien bieten. Durch die fortwährende Optimierung kann die Kommunikation effektiver gestaltet werden:

  1. Interessen der Empfänger erfragen: Selbst nachdem die Segmentierung vorgenommen wurde, ist eine Zielgruppe nie komplett einheitlich. Durch fortwährendes Testen können spezielle Interessen erkannt werden, damit das Mailing interessanter für die Empfänger wird.
  2. Mit der Zeit gehen: Interessen können sich auch nach einiger Zeit ändern und was heute funktioniert, bringt in ein paar Monaten keine Ergebnisse mehr. Deswegen sollten sich Unternehmen auf die Entwicklung der Interessen der Empfänger konzentrieren.
  3. Die Berichte beachten: Die Berichte zeigen wertvolle Informationen zu den Mailings und den Empfängern auf, aufgrund derer die E-Mail Marketing Aktionen weiterentwickelt werden können. Unternehmen können zum Beispiel erkennen, welche Inhalte besonders gut bei welcher Zielgruppe ankommen und basierend auf diese Informationen die Mailings personalisieren.
  4. Mit dem Timing experimentieren: Forschungen zeigen, dass sich vor allem der zweite und vierte Tag der Woche zum Versand von Marketing E-Mails eignen. Es lohnt sich aber, ein wenig mit den Zielgruppen zu experimentieren. Eventuell können Unternehmen an ungewöhnlichen Zeiten herausragende Öffnungs- und Klickraten erreichen.

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